Tierhilfe Eifelkreis e.V.
Tierhilfe Eifelkreis e.V.
Hier stellen wir Geschichten vor, die unsere Mitglieder selbst erlebt haben.
Agnes Leoper ist bereits seit Jahren im Bereich Tierschutz tätig und Gründungsmitglied des THE. Eigentlich kommt Sie aus Krefeld und zog damals hier in die Eifel, weil Sie und ihr Mann sich einen Traum erfüllen wollten in idyllischer Natur zu leben. Die Idylle hier hielt aber nur kurz, denn mit Tierschutz im Blut infiziert, sieht man vieles, was andere nicht sehen. Es hat aber alles einen Grund und deshalb ist Agnes nicht zufällig hier. Hier einge ihrer Erlebnisse:

MAUZ

Am 04.08.11 erhielten wir einen Anruf, dass jemandem ein Kater zugelaufen sei, der nun schreiend in der Scheune sei und total verwahrlost aussehen würde. Er sei aber absolut zutraulich. Wir fuhren mit Transportkorb und Fundtiermeldung bewaffnet zu der Dame, packten da
s Katerchen ein, füllten mit ihr gemeinsam die Fundtiermeldung aus und fuhren nach Kyllburg zum Fundbüro, um dort den Fund zu melden. Nach einer halben Stunde Diskussion wurde dann auch die Fundtiermeldung anerkannt und wir hatten die Kostenzusage für die ärztliche Versorgung und die Unterbringung.
Direkt im Anschluss fuhren wir daher zum Tierarzt, wo er erst einmal einen Bluttest über sich ergehen lassen musste, um festzustellen, ob er FelV und FIP erkrankt sei oder nicht. Beide Ergebnisse waren negativ. Dann wurde er einer Flohbehandlung unterzogen, bekam Aufbaupräparate, weil er so stark abgemagert war und blieb dort erst einmal über Nacht, damit wir eine Pflegestelle ausfindig machen konnten.
Am nächsten Tag erhielt er dann noch eine Wurmkur. Leider hatte er zwischenzeitlich kaum etwas gegessen. Der Tierarzt stellte dann fest, dass er eine Virusentzündung im Maul und im Rachen hatte, wogegen er dann natürlich
behandelt werden musste. Das Essen bereitete ihm Schmerzen, wodurch er auch so stark abgemagert ist.
Agnes Loeper hatte sich als Pflegestelle zur Verfügung gestellt und sich diesem armen Kater angenommen. Er zog dann noch am gleichen Tag bei ihr in der Waschküche ein.
Weil er eine kleine "Quasselstrippe" war, taufte Agnes ihn nach kurzer Zeit "Mauz". Mit viel Hingabe und Fürsorge päppelte Agnes ihn auf. Die Entzündungen gingen langsam zurück und er nahm stetig an Gewicht und Selbstbewusstsein zu! Er entwickelte sich zu einem prächtigen Kater und einem wahren "Kampfschmuser".
So sehr ihn Agnes auch lieb gewonnen hatte, musste er dennoch wieder ausziehen, denn sie hatte bereits eigene Katzen und einen Hund, an den sich Mauz einfach nicht gewöhnen konnte.
Am 10.10.2011 war es dann soweit und Mauz zog um in ein glückliches neues Zuhause. Die neuen Besitzer freuten sich riesig auf ihren Neuzuwachs, vor Allem, nachdem sie erfuhren, was der arme Kater schon alles hinter sich hatte.
Jetzt hat Mauz sein eigenes Reich und genießt sein neues Zuhause, wo er sich auf Anhieb wohl fühlte. Wir möchten hier an dieser Stelle auch ein riesiges DANKESCHÖN an Agnes aussprechen, die mit ihrem Einsatz und ihrer Hingabe diesem Kater wieder zurück ins Leben geholfen hat!
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Rudi ratlos –

oder wie ein Kater die Dummheit der Menschen ausbadet

Am 10.04.2012 schlug unser Hund Toby im Garten an. Das Bellen verriet mir, dass sich eine fremde Katze im Garten aufhielt.
Ich ging hinaus und sah ein total verschnupftes, verfilztes und ängstliches Katzenwesen unter dem Wasserfass hocken. Es war jene Perserkatze, die mir aufmerksame Nachbarn einen Tag zuvor meldeten. Hilflos sah sie mich an.Toby nahm ich wieder mit ins Haus, nahm einen Transportkorb, legt etwas Baldrianwurzel und ein Schälchen Futter hinein und stellte den Korb vor das Waserfass.
Die Katze zögerte. Ich sprach sie leise und beruhigend an und streute ihr etwas Baldrianwurzel entgegen. Nach kurzer Zeit lief die Katze auf den Käfig zu, zögerte kurz und lief dann mit einem Satz in den Korb hinein.
Ich traute erst meinen Augen nicht! War es der Hunger oder ein Hilferuf? Wahrscheinlich beides…
Ich schloss schnell den Korb, schnappte mir diesen und ging ins Haus an Toby vorbei, der zur Begrüßung ein fürchterliches Fauchen erhielt, in die warme Waschküche. Ich stellte eine Katzentoilette, Körbchen, Futter und Wasser bereit bevor ich den Korb dann öffnete. Sie stürzte sich gierig auf das Futter. Dabei fraß sie nicht, sondern raffte das Futter ins Mäulchen und schluckte es fast ohne zu kauen hinunter! Sie musste total ausgehungert sein!
Ich ließ die Katze erst einmal in Ruhe und rief beim Tierarzt an, wann ich mit ihr vorbei kommen könnte. Man gab mir einen Termin für den nächsten Morgen.
Der Tierarzt schätzte sie auf ca. 10 Jahre und prüfte, ob die Katze gechipt ist: natürlich nicht!
(Oft genug findet man zwar einen Chip, aber die Registrierung fehlt, da der Tierarzt zwar den Chip setzt, aber die notwendigen Dokumente dem Tierhalter mitgegeben werden, die dieser auszufüllen und an die Registrierungsstelle zu senden hat. So kann zwar der Chip angezeigt werden, aber eine Zuordnung zum Besitzer ist nicht möglich.)
Es war auch keine Tattoowierung im Ohr auffindbar, stattdessen jede Menge Ohrmilben, die der Katze starke Schmerzen bereiteten. Auch Flöhe und Zecken waren ihre Begleiter. Dann wurde noch das Geschlecht festgestellt: ein Kater! Und wen wundert´s: natürlich unkastriert! (Unkastrierte Kater streunen oft kilometerweit auf der Suche nach Sexualpartnern. Außerdem sind sie häufig aggressiv ihren Artgenossen gegenüber, um ihr Territorium zu verteidigen. Beides sind Ursachen zur Verbreitung von Krankheiten und auch des Umstands, dass sie sich gelegentlich verlaufen und den Heimweg nicht wieder finden!)
Im Fell fehlten handtellergroße Flächen sodass blanke Haut zum Vorschein kam, die daher herrühren können, dass er eine Flohbissallergie hatte, oder verzweifelt versuchte sein Fell zu pflegen und nur mehr die Lösung fand, die verfilzten und verknoteten Haare auszureißen.
Seine verklebten Augen tränten, die Nase triefte – beides Anzeichen einer starken Erkältung oder chronischen Katzenschnupfens und deuteten auf eine fehlende Impfung hin!
So wurde der verzweifelte, von Parasiten geplagte Kater am 11.04.2012 in Narkose gelegt, kastriert, geschoren, entwurmt und einer Ohrmilben- und Zahnbehandlung unterzogen und wieder in meine Obhut übergeben.
Eine Fundtiermeldung könnte evtl. den Besitzer ausfindig machen, der seinen Mitbewohner vielleicht schon verzweifelt vermisst. Also machte ich mich auf zum Fundbüro der Verbandsgemeinde um meinen „Fund“ zu melden. Es wurde eine Fundiermeldung im Mitteilungsblättchen der Verbandsgemeinde mit Foto abgedruckt. Leider meldete sich niemand, der den Kater vermisste, dabei war an seinem Verhalten gut zu erkennen, dass er menschlichen Umgang gewohnt war.

Um ihn irgendwie rufen und ansprechen zu können, musste ein Name her. So, wie er da vor mir stand: nackter Körper mit großem Kopf und Wuschelmähne, war es nicht schwer: Leon!
Von einem stolzen Löwen hatte er leider auch so manche Eigenart, denn er war recht eigenwillig und zeigte deutlich, was er mochte und was nicht: fressen und schmusen war „gut“, aber beim kämmen der Mähne und Ohren reinigen wurde er zu einem kleinen Biest und biss, kratzte und spuckte!
Ich machte mich nun kundig um eine Fachfrau für Perserkatzen ausfindig zu machen, da mir die nötige Erfahrung fehlte und die Pflege doch sehr Zeit intensiv war, die ich nicht hatte und wurde fündig. So zog Leon um an die Mosel zu einer Frau, die nur Perserkatzen hielt und betreute.
Nach einer Woche aber erhielt ich einen Anruf der Dame, dass wir Leon zurück nehmen müssten! Er wäre unverträglich mit ihren anderen Katzen und hätte sie auch in den Finger gebissen. Außerdem habe sie ihn auf Leukose und FIV testen lassen, wobei sich dann herausstellte, dass er FIV-positiv sei. (FIV ist umgangssprachlich auch als „Katzen-Aids“ bekannt und kann durch Geschlechtsverkehr als auch durch intensiven Blutaustausch übertragen werden. Dabei kann die Krankheit ausbrechen oder eben auch nicht. Viele Freigängerkatzen tragen den Virus in sich ohne, dass deren Besitzer etwas davon wissen, oder die Krankheit jemals ausbricht. Eine Impfung gegen FIV gibt es nicht. Lediglich eine Impfung gegen FIP, also dem Coronavirus, aus dem FIV im Körper der Katze mutieren kann. Aber auch die FIP-Impfung gibt keine 100%ige Sicherheit, nicht mit FIP infiziert zu werden. Weder FIV noch FIP sind auf den Menschen übertragbar.)
Ein Organscreening anhand einer Blutprobe hatte auch ergeben, dass er kritische Nierenwerte hatte (dies ist bei Perserkatzen nichts ungewöhnliches, sondern schon fast als „Rasse“typisch anzusehen – ein „kleiner“ Nebeneffekt dieser Züchtereien!) Da er so aggressiv wäre, könnte sie ihn nicht weiter halten.
So kam Leon wieder zu uns zurück und wir brachten ihn zu Margret Lawrence, die über große Erfahrung im Umgang mit kranken Katzen verfügt. Sie richtete ihm einen Einzelraum her.
Als ich bei Margret die Transportbox öffnete, marschierte er schnurrstracks zur Zimmertür um raus zu gehen. Er machte einen total verwirrten Eindruck und tänzelte im Raum hin und her, als sei er auf der Hut, woher der nächste Angriff kommen würde.
Margret bereitete Rudi (so hieß Leon wirklich, wie wir nun erfahren haben; dazu später aber mehr) ein kleines Festmahl aus viel Puten- und Hähnchenfleisch mit etwas gekochtem Reis, damit er sich etwas beruhigte und sich wohler fühlte. Sie ließ ihm einige Tage Zeit sich einzuleben. Dann wurden wieder die Ohren gereinigt und ihm Vitamine und Aufbaustoffe verabreicht um seinen geschwächten Körper zu stärken. Außerdem gab sie ihm Medikamente gegen den doch mittlerweile chronischen Katzenschnupfen und Mittel zur Stärkung der Nieren, die durch die langen Hungerjahre zusätzlich angegriffen waren.
Leon/Rudi gewöhnte sich langsam an Margret und merkte, dass ihre Behandlungen ihm wohl taten. Hilfreich dabei war natürlich auch, dass seine Schmerzen nachließen, die ihn eben so aggressiv machten. Außerdem merkte er, dass auch für ihn immer ausreichend Futter zur Verfügung stand, sodass er nicht weiter darum kämpfen musste. Den Rest erledigte Margret fürsorgliche Art und Schmuseeinheiten, die aus dem verwilderten Kater einen zufriedenen, schnurrenden und frohen Haustiger machten.
Der einzige Störenfried war Miezeli! Sie hatte ihr eigenes Zimmer neben Leon/Rudi. Allerdings konnte sie sich die Zimmertüre selbstständig öffnen und so auch frei im Haus herum laufen. Wie auch Leon/Rudi war Miezeli eine ausgesprochene Einzelgängerin und Kämpferin und genoss den zweifelhaften Respekt der anderen kätzischen Mitbewohner im Haus! Auch wenn sie nicht in ihrem Zimmer war, traute sich keine der anderen Katzen dieses zu betreten! Ihre neue Lieblingsbeschäftigung war nun Leon/Rudi zu ärgern und provozieren. Leons/Rudis Zimmertüre war zwar verschlossen aber durchsichtig. Miezeli machte sich einen Spaß daraus, ihn regelmäßig vor seiner Zimmertür aus anzufauchen. Leon/Rudi klopfte jedes Mal gegen die Tür um sie zu vertreiben und ihr klar zu machen, dass er sich das nicht gefallen lassen wollte. Da waren zwei Dickköpfe miteinander beschäftigt und betrieben dies schon als eine Art Freizeitbeschäftigung. Wenn Miezeli dann genug hatte, ging sie und ließ ihren Frust an den anderen Miezen aus.
Trotz Meizelis Attacken besserte sich Leons/Rudis Zustand, sowohl physisch als auch psychisch immer mehr, Dank Margrets guter Fürsorge. So nahm ich ihn wieder bei mir auf, um einem anderen Tier, dass medizinisch versorgt werden musste, Platz zu schaffen.
Seine Gesundheit war soweit möglich also wieder hergestellt. Nun musste ihm ein gutes Zuhause gesucht werden und so kam er in die Vermittlung.
Leon/Rudi brauchte aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit und seines stolzen Alters ein ruhiges Zuhause in liebevolle Hände. Er ist mittlerweile total verschmust und wenn er genug hat, legt er sich nach Katzenart nieder. Zur Straße hat er keinen Bezug mehr; von da kommt er und da ist es nicht gut. Die Kastration hat auch ihren Teil dazu beigetragen sein Gemüt abzukühlen. Er möchte nur noch schmusen, schmusen, schmusen, Futter und Ruhe.
Wir waren daher alle sehr glücklich, als eine Frau, die ihn noch aus seiner Streunerzeit kannte, aufnehmen und ein glücklicheres Leben schenken wollte. Wir teilten der Frau mit, dass Leon/Rudi FIV-positiv sei und eine Ansteckung aber nur über Blut oder Geschlechtsverkehr möglich sein kann. Für sie stellte dies aber kein Hindernis dar, obwohl sie selbst bereits einen Norwegischen Waldkater hatte.
Am Folgetag wurde sie bei ihrer kyllburger Tierärztin vorstellig, auch, um sich beraten zu lassen wegen des FIV. Die Tierärztin, die Leon/Rudi sofort erkannte, denn auch ihr war sein Schicksal bekannt gewesen (!), riet ihr allerdings dringend von einer Aufnahme in ihr Zuhause ab, da sie behauptete, dass FIV hoch ansteckend wäre! Die Frau war nun verunsichert und schenkte der Tierärztin mehr Glauben als uns. Folglich bat sie uns schweren Herzens Leon/Rudi wieder abzuholen und die Vermittlung rückgängig zu machen. Ich fuhr also hin um ihn wieder abzuholen. Als er meine Stimme hörte kam er putzmunter die Treppe herunter gelaufen. Ich hatte mich auf die Treppe gesetzt und er sprang auf meinen Schoß um seinen gewohnten Streicheleinheiten entgegen zu nehmen. Meine Freude darüber ihn so zu sehen war gleichzeitig sehr groß, aber er auch betrübt, denn er ahnte ja nicht, dass er wieder verstoßen worden war.
Nun lebt Leon/Rudi wieder in meiner Waschküche, denn er ist mit Artgenossen unverträglich falls der Lebensraum zu eng ist, mag keine Hunde und sollte nicht zu Kindern, weil er so launisch sein kann. Er freut sich, wenn ich drei- bis viermal am Tag zu ihm komme um ihn zu beschmusen. Für mich heißt er nur noch Leon, denn seine Rudi-Zeit als einsamer Straßenkämpfer ist vorbei.

In der langen Zeit, als Leon bei mir oder Margret, oder an der Mosel oder bei der Dame, die ihn aufnehmen wollte war, erfuhren wir einiges aus seiner Vergangenheit, seinem eigentlichen Besitzer und seinem Leben das er führen musste.
Einem Leben geprägt aus Kampf, sei es ums Futter, gegen andere aggressive, potente Kater oder gegen die Kälte. Einem Leben, dass er seinem verantwortungslosem Besitzer zu verdanken hatte, der sich in Grund und Boden schämen sollte, denn er war der Meinung, dass Rudi nicht kastriert werden bräuchte, denn er solle ja noch seinen „Spaß“ haben!
Hier stellt ein Mensch seine Dummheit und Ignoranz zur Schau! Wäre er kastriert worden, hätte er sich wahrscheinlich auch nicht mit FIV infiziert.
Er bekam Fußtritte, wurde weg gescheucht mit Worten wie „dreckiges Katzenvieh“.
Seine Hautfetzen hingen herunter, Wunden nach Prügelleien mit Artgenossen quälten ihn, Flöhe und Zecken plagten ihn. Frierend und eng eingerollt schlief er im Schnee unter einer Tanne, die Flocken fielen vom Himmel, die Sterne wachten über ihn. Manchmal durfte er ins Haus, manchmal flog er wieder raus.
Er hatte viel Spaß im Leben gehabt???
Wen wundert es, dass er heute sehr eigen ist und mit der Pfote schlägt, wenn er genug hat?
Vor einigen Jahren brachte ihn eine Nachbarin, die sich diesen erbärmlichen Zustand nicht länger angucken konnte, zum Tierarzt. Zum Kastrieren war er zu schwach, aber er wurde Not versorgt, entwurmt, entfloht und geschoren. Sie stellte ihm regelmäßig eine Schüssel Futter und ein Schälchen Milch hin.
Hocherfreut darüber, dass er noch lebte, denn daran hatte sie schon nicht mehr geglaubt, besuchte sie ihn bei mir. Als er ihre Stimme hörte, miaute er ganz aufgeregt vor Freude. Er erkannte ihre Stimme.
Sie brachte einen großen Sack Trockenfutter, Katzenmilch und die Schälchen aus seiner Streunerzeit vorbei. Auch sie freute sich riesig ihn wieder zu sehen und, dass es ihm gut ging. Sie wollte auch Ausschau halten nach einem Plätzchen, wo er seinen Lebensabend verbringen könnte. Leider hat sie selbst eine Katze und einen Hund, die sich nicht mit ihm vertragen, denn sonst hätte sie ihn aufgenommen.
Ursprünglich kommt Rudi aus Kyllburg - ich wohne hier in Neuheilenbach, wo er plötzlich auftauchte. Ich glaube nicht, dass er die 14km, mitten im Winter gelaufen ist, sondern vermute, dass er hier ausgesetzt worden ist!
Es verwundert mich immer wieder, dass Tiere – obwohl sie so verachtend von Menschen behandelt worden sind – noch immer Vertrauen zu Menschen aufbauen!
Wäre Rudi beizeiten kastriert worden, wäre er
- nicht aus dem Haus rausgeflogen und hätte auf der Straße sein Dasein fristen müssen. Denn er wurde aus dem Haus geschmissen, weil er permanent Wände oder Möbel mit Urin markiert hat!
Eine rechtzeitige Kastration beugt solchem Revier- und Dominanzverhalten vor!
- hätte er sich nicht mit FIV infiziert!
Denn das Risiko des Geschlechtsverkehrs wäre weg gefallen und kastrierte Kater sind devoter und fechten keine Revierkämpfe aus.
- Hätte er als geliebtes Familienmitglied aufwachsen können und hätte die ganzen Strapazen des Straßenlebens nicht durchleben müssen!
In unserer Not baten wir die „Stiftung Atlantis“ um Hilfe und schilderten Ihnen von Rudis/Leons Schicksal. Frau Mares, die Mitbegründerin der Stiftung kam kurz darauf zu uns um ihn zu sehen. Sie war sofort bereit ihn aufzunehmen!
Nun lebt Rudi in Luxemburg in einem großen Haus mit genügend Platz um sich zurück zu ziehen, denn außer ihm leben noch 8 weitere Artgenossen dort. Aber Frau Mares berichtete, dass er keinerlei Probleme mit den anderen hätte. Er sei einfach zufrieden und entspannt, glücklich endlich einen Platz zu haben, wo er geliebt wird und in Ruhe seinen Lebensabend genießen kann :)
Nachtrag, Dezember 2012
Leider haben wir erfahren, dass Leon kurz vor Weihnachten verstorben ist. Er ist friedlich und in Ruhe eingeschlafen. Sein langer Kampf hat nun ein Ende und die letzten Tage seines Lebens hatte er wenigsten ein warmes Bettchen, genügend Futter ohne dafür kämpfen zu müssen und liebevolle Hände, die ihm zeigten was Geborgenheit und ein Zuhause bedeuten. All das, was ihm jahrelang vorenthalten worden ist... Ruhe in Frieden!
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Margret Lawrence ist ebenfalls eines unserer Gründungsmitglieder. Auch sie hat bereits jahrelange Erfahrung mit Katzen im aktiven Tierschutz. Als gelernte Krankenschwester hat sie sich autodidaktisch auch in der Tiermedizin und Homöophatie weiter gebildet. Gerade für kranke und verletzte Tiere ist sie unsere wichtigste Anlaufstelle. Sie hat schon Katzen wieder ins Leben zurück geholt, die von Tierärzten aufgegeben worden sind! Hier könnt ihr drei ihrer Fälle selbst lesen:

Balu

Ich bin mir nicht sicher, wie ich über den Kater Balu schreiben soll: als Kämpfer, als armer Kater oder aus Sicht mancher Tierärzte und Tierschützer – wahrscheinlich ist es egal, weil es keinen Zweck hat.
Balu ist das Paradebeispiel für unsere gedankenlose Konsumgesellschaft. Er ist ein wunderschöner Langhaar-Kater mit süßen kleinen weißen Pfötchen und einem Fell wie Seide. Er ist sehr menschenbezogen und kriecht beim Schmusen in einen hinein. Das kann bei Balu, durch seinen lebensbedrohlichen Zustand, auch eine Reaktion aus Hilfe suchen und Leben spenden sein.

Balu wurde in Badem gefunden, das heißt konkret, er ist schwankend und schreiend in den dortigen Frisörsalon getorkelt. Vom Tierarzt wurde er auf ein Alter zwischen drei und fünf Jahre geschätzt. Viele Vermutungen wurden angestellt, wo er hergekommen sein mochte, weil er sich auffallend menschenbezogen verhielt. Meine Frage ist nun: Warum wurde der Kater nicht beizeiten kastriert? Dadurch hätte viel Leid, ansteckende Krankheiten und Schmerz erspart werden können!

Weil er bei irgendeinem Hobby- oder Profizüchter noch Geld einbrachte?
Weil es ach so süß ist, den kleinen Langhaar oder andere sogenannte Edelkatzen laufen und spielen zu sehen?
Weil irgendein Mensch so dumm ist, dass er denkt, es sei nichts, wenn ein Kater kastriert ist?
Weil er einfach nur ein blöder Kater irgendwo bei irgendwem war?
Weil das Geld fehlte?
Weil ein Umzug anstand und das Tier deshalb im Wege war?
Weil sich der Familienstatus veränderte?
Weil Allergien bereits vorhanden waren oder sich entwickelten?
Weil das Auto und damit die Gelegenheit fehlte zum Tierarzt zu fahren?
Weil kein Transportkorb vorhanden war?
Weil der Besitzer oder die Besitzerin verstorben ist und die Erben ein Tier nicht als eine wertvolle Erbmasse ansehen?

Egal, welche Gründe angeführt werden, sie sind mir alle bekannt… Den wahren Grund für die versäumte Kastration werde ich nie erfahren. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Balu aus einer Züchtung stammt oder selbst als Deckkater missbraucht wurde. Es gibt immer mehr dumme, habgierige Menschen, die versuchen, durch Zucht oder Kreuzzüchtungen Geld zu machen. In meinen Augen gibt es keine gute Zucht, es gibt nur gutes Geld mit Züchtungen – egal unter welchem Deckmantel man es betreibt. Jeder, der ein sogenanntes Rassetier bei einem Hobby- oder Profizüchter kauft, müsste sofort zweihundert Euro an den örtlichen Tierschutzverein zwangsüberweisen, weil der Tierschutz bzw. die Tierschützer am Ende das Elend der Züchtungen auszubaden hat.
Ich will und werde niemals mit wem auch immer über den Sinn und den Zweck von Tierzüchtungen diskutieren. Ich stelle nämlich fest, dass im vergangenen Jahrzehnt immer mehr Edelkreuzungen bei Tierschutz gelandet sind.
Bei Hunden ist es genauso: jeder Depp hat einen riesen Hund! Hunde, die aus anderen Klimazonen kommen, Hunde, die für einen ganz bestimmten Zweck zurecht gezüchtet werden, Hunde, deren IQ den der Besitzer bei weitem übersteigt. Ist es da verwunderlich, wenn der Hund beißt, abhaut oder irre wird?
Balu hat knapp vier Wochen bei mir gelebt. Trotz aller Fürsorge hat er es nicht geschafft, weil Menschen ihn vorher schon zum Tode verurteilt hatten...
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Miezelie

Ich kenne die Katze schon 2,5 Jahre und habe dort bei dem Junggesellen 1x die Woche geputzt.
Miezelie wurde immer weniger weil der Junggeselle sie aus dem Haus geschmissen hatte, nachdem seine Mutter gestorben ist. Der Prozess des Rausschmeissens zog sich über ein Jahr hin: erst musste sie nachts draußen bleiben, dann kam das Futter raus und zum Schluss, als er die Küche renoviert hatte, auch die Katzentoilette. Er achtete nicht auf das alte Tier, obwohl er von mehreren Seiten immer wieder darauf hingewiesen wurde.
Am 19.12.2011 wurde ich von der „Katzenfrau“ aus dem Dorf angerufen, dass sie Miezelie 2 Tage nicht mehr gesehen hatte. Sie versuchte die Katze min. 1x tgl. zu füttern und ihr ihre Medikamente zu geben. Miezelie entwickelte im letzten Winter eine Hyperthereose. Sie bekam ihr Thiamizol aber nur sehr unregelmäßig. So kam eines zum anderen: die Kälte, das unregelmäßige Futter, die fehlenden Medies...
Am 20.12.2011 zog ich Miezelie aus einem Kellerloch! Da saß sie immer wegen der Wärme und schlief auch manchmal dort. Miezelie war total abgemagert und hatte eine dicke Backe. Beim Tierarzt wurde sie untersucht: leicht kachetisch, Temperatur 39,8°C, Zähne faul. Sie bekam Metacam s.c. + Baytril 40ml s.c. + Vids + Reconvenia, was sie gierig annahm!
Die meisten Tage waren für Miezelie sehr anstrengend. Ich spürte, wie sie um ihr Leben kämpfte. Sie wog nur knapp 2,5 kg. Durch die regelmäßige Gabe von Schmerzmitteln, Antibiotika und Infusionen wurde sie munterer und fing auch wieder an selbst zu essen.
Am 5ten Tag aber platzte die dicke Backe auf und es entstand - innerhalb von wenigen Tagen - ein riesiges Loch! Erst kam ein See von stinkendem, faulem Eiter und Fleisch raus! Es musste min. 2x tgl. behandelt werden und Miezelie hielt dabei still! Die Schlagader war gut sichtbar, Muskeln, Sehnen - alles lag blank!
Miezelie kratzte und kratzte trotz Schmerzmittel immer wieder an der Wunde. Ich bastelte ihr einen Spezialkragen der alles bedeckte, mit dem sie aber trotzdem noch gut essen und trinken konnte. Miezelie geriet aber total in Panik und ging sogar senkrecht die Zimmerwand hoch, sprang und schmiss sie quer durch das Zimmer!
In meiner Not rief ich meine Tierärztin an: Miezelie bekam nun auch noch alle 8 Std. Novalgin. Sie überzeugte mich, es für 24 Stunden auszuprobieren. Wenn sie dann noch immer kratzen würde, müsste sie einen Gips an die rechte Vorderpfote und das rechte Hinterbein bekommen!
Zwischendrin fing sie auch noch an Blut zu erbrechen: sie vertrug die Felimazole TC Thiomezol nicht! So bekam sie zusätzlich zu ihren Antibiotika und Infusionen auch noch Omeprazol und MCP.
Durch diese massive Medi-Gabe machte ich mit ihr eine Leberkur mit Hepacomp, für ihre Abwehr eine Kur mit Equimun und für ihre Nieren eine Kur mit Renes.
Heute, am 12.01.2012 ist sie fast über den Berg! Sie bekommt nur noch morgens 0,3 Duphamox + 0,3 Novalgin s.c. und abends nochmals Novalgin s.c. bis wirklich alles geheilt ist.
Von den Felimazole habe ich sie, sofort nach dem ersten Blut erbrechen, runter geholt. Nun bekommt sie das Thiamezol als Creme in die äußere Ohrmuschel geschmiert. Sobald die Kratzwunden ganz zu sind, geht sie wieder zur Blutuntersuchung um zu sehen, wie sie eingestellt ist.
Ich bin mich immer noch am wundern, mit welch einem Lebenswillen sie gekämpft hat und sie lässt sich immer noch gut spritzen. Manchmal schreit sie und versucht mich zu beißen, wenn ich unglücklich treffe. Mit ihren ganzen Kratzwunden und den Unmengen an Nadelnlöchern muss ihr Gewebe ziemlich durchlöchert sein. Ich musste ihren ganzen Körper benutzen, um ihr keinen neuerlichen Kratzer setzen.

Sobald alles verheilt ist, geht Miezelie sofort in die Vermittlung! Sie kann nicht bei mir bleiben, denn sie ist eine absolute Einzelkatze die gerne Aufmerksamkeit hat. Ich hoffe, dass sie noch irgendwo eine schöne Zeit findet! Mein Gefühl sagt mir, dass sie sehr alt werden wird, wenn sie glücklich sein darf...
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Ugly

Januar 2002
Ugly, heute ist es das erste mal, dass ich über Ugly berichte – dieses unmögliche „Katzenvieh“ mit all ihren Un- und Eigenarten.
Ich fand Ugly in der wunderschönen Nordeifel auf einem verlassenen Hof. Es ist eine lieb gewonnene Angewohnheit von Menschen, Tiere die nichts mehr einbringen, sich selbst zu überlassen.
Ugly war ein nur noch 1,5kg schweres, stinkendes und triefend vor Eiter, schwarzes Irgendwas. Sie sah – und sieht auch heute noch nicht wie eine Katze aus, eher wie ein Wiesel oder Marder.
Ein kleiner Körper, kleines Gesicht mit superwachen Augen und Ohren wie Peilsender, die alles aufnehmen – auch die unausgesprochenen Worte!
Ich brachte Ugly Heim zu meinen Katzen. Dabei war ich etwas skeptisch über die Reaktionen die kommen würden, vor allen Dingen von Sascha, einem 14 Jahre altem Kater, der alles liebt nur keine weiteren Zugänge im Haus. Aber alles blieb ruhig. Ugly hatte sie sofort mit ihrem Gestank vertrieben.
Daheim gab ich ihr erst mal etwas zu essen und zu trinken. Ugly schnurrte und hustete in einem fort. Sie stank das ganze Haus zu nach Eiter und Fäulnis. Es war kaum auszuhalten.
Ich überlegte sie zum Arzt zu bringen, aber das wären weitere 50km Fahrt durch die Eifel gewesen und die wollte ich dieser Katze nicht zumuten. Da ich bereits seit über 10 Jahren Katzen pflege und meine Kenntnisse als gelernte Krankenschwester entsprechend anwenden kann und immer entsprechende Medikamente und Mittel im Haus habe, behandelte ich sie erstmal selbst und gab ihr Antibiotika und Isolationshaft. Für Ugly war alles OK – sie war glücklich. Ugly sprach wunderbar auf die Antibiotika an, sodass der Arztbesuch erst einmal weiter weg rückte.
Innerhalb weniger Tage hatte Ugly die Hierarchie im Katzenvolk durcheinander gebracht mit ihrer Spiellust und der Respektlosigkeit den großen Katzen gegenüber. Sogar „Kalkleisten“ wie Sascha brachte sie wieder Bewegung bei, indem sie immer wieder so schnell und unerwartet an ihm vorbei gesaust ist, um ihm zum Spielen aufzufordern.
Saschas Fauchen und Schlagen ließ sie kalt denn sie kam immer wieder bis er wirklich ins Laufen kam – bei 7kg nicht einfach!
Nach 4 Monaten brachte ich sie zum Arzt wegen eines Katzenschnupfen, der nicht weg gehen wollte. Mein Verdacht wurde dort bestätigt, dass Ugly FIP positiv ist! Der Arzt bot mir an Ugly einzuschläfern wegen der schlechten Prognose.
Ich bat um unterstützende Medikamente für´s Immunsystem und neue Antibiotika.
Ugly kam wieder gut zurück und begann auf ein Neues: räumt ständig Tisch und Anrichte leer – guckte aber direkt, ob ein Zweibeiner was dagegen hätte, bringt auch noch anderen Vierbeinern diese Unart bei und animiert faule Vierbeiner zum Rennen und Rempeln.
Auch an Ugly ging der Ruf von Mutter Natur nicht vorbei und sie wurde läufig. Mit, mal wieder triefender Nase, brachte ich Sie zum Arzt und wartete mit Sorge auf den Ausgang der Kastration: es ging gut!
Die Ärztin spülte noch die Nase durch und versorgte ein paar faule Zähne. Mit einem neuen Schub von Antibiotika nahm Ugly wieder ihren gewohnten Tagesablauf von rennen, rempeln, abräumen und animieren auf.
Vor Kurzem verlor Ugly, durch einen Magen-Darm-Infekt, fast ihre komplette innere Darmschleimhaut und blutet sehr viel. In der Tierklinik glaubte niemand, dass alles von Ugly sei. Zur Analyse nahm ich die Schleimhaut mit und konnte selbst erst kaum glauben, was da alles kam.
Nach einem kurzen Gespräch mit der Tierärztin wurde mir wieder angeboten Ugly einzuschläfern, weil sie einfach zuviel Schleimhaut verloren hätte. Kein gesunde Katze würde so noch leben, geschweige denn überleben können.
Mit ihren hellwachen Augen sah Ugly mich an: Jetzt noch nicht!
Also bat ich die Ärztin um ein Antibiotikum und ein Mittelum die Darmwände auszukleiden. Sie gab mir die Medikamente mit und ich fuhr wieder 95km von Trier zu meinem Haus.
Heute ist der vierte Tag und Ugly lässt sich nur noch mit List und sanfter Gewalt die Medies geben. Sie trinkt etwas Wasser und zeigt auch Appetit. Nur geht ihr das Gesundwerden selbst zu langsam.
Ugly hatte in ihrem kurzen Leben viele Hoch und Tiefs.
Sie zog noch mit um in mein neues, eigenes Haus. Dort hatte sie mit ihren anderen Katzen ein großes Haus und 4.000m² katzensicheren Garten mit einem kleinen Waldstück. Das erste allerdings was die kleine Ugly draußen anstellte, war auf die höchste ca. 20m hohe Tanne zu klettern! Sie saß dann oben in der Spitze und schrie! Zusammen mit meinen anderen Katzen standen wir unten im Wäldchen und blickten zu ihr hoch. Ich konnte nichts anderes tun als ihr gut zuzureden und nach einigen Stunden endlich kam sie endlich rückwärts kraxelnd wieder hinunter!
Im Sommer 2005 nahm Ugly plötzlich sehr schnell ab. Der Tierarzt stellte fest, dass sie ein Nierenversagen hatte! Sie hörte auf zu essen und zu spielen und verkroch sich lauter unter meinem Bett.
Trotz Nierentherapie und Infusionen kam Ugly nicht mehr hoch.
Ugly ließ alles über sich ergehen und war mir auch nicht böse wegen des ganzen Therapiehandlings. Dann plötzlich fing sie an zu knurren und zog sich komplett zurück und kam auch nicht mehr wenn ich nach ihr rief.
Sie wollte nicht mehr – also ließ ich sie!
Nach einem Tag ohne Infusionen und sonstigen Medies legte sie sich auf meine Beine und schnurrte. Ugly lag im Sterben und ich hatte das sichere Gefühl, dass sie froh war über das nicht behandelt werden.
Die Tierärztin, die Ugly schon über die Jahre kannte, war mit im Schlafzimmer auf dem Fußboden. Ich zog ganz leicht an Uglys Beinchen mit der Bronüle. Sie streckte mir praktisch ihr Beinchen hin. Ich wickelte es ab ohne jeglichen Widerstand von ihr. Das Schlafmittel tat seine Wirkung.
Ugly wird immer in meinem Herzen bleiben als Ausdruck der Lebensfreude und des Willens zum Leben und der Entscheidung zum Sterben.

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